c.t.201
freies Theater Köln e.V.

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NEUE PRODUKTIONEN 2019

Moby Dick – nach Herman Melville

Der Klassiker Moby Dick hat nichts an Aktualität eingebüßt. Zeitlos verhandelt er die Frage danach, welche Verantwortung jede*r einzelne für sich und die Gesellschaft trägt. Wie reagieren wir als Einzelne wenn Autoritäten Entscheidungen treffen, die ganz klar falsch sind? Sage ich meine Meinung? Gehe ich auf die Strasse? Verweigere ich den Gehorsam? Oder gibt es noch irgendetwas dazwischen? Welche Rolle spielen Hass und Rache beim eigenen Handeln? Und bis zu welchen Punkt folgt man Autoritäten auch dann noch, wenn man den Untergang klar vor Augen hat?

Gemeinsam mit Kapitän Ahab steuern wir auf die große Frage zu: Anpassung oder Revolution und solidarisieren uns ganz nebenbei mit den aktuellen Protest-bewegungen der Jugend der Welt. Das Ensemble „Familie Rangarang“ entwickelt ein Stück, in dem es den Themen Ausdruck verleiht, die es beschäftigt. Ein musikalisches Stück. Ein Stück über Verantwortung. Verantwortung uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Planeten gegenüber.

mit:
Abdulrahman Salah, Ahmad Jaber, Ali Yousef, Aras Faraj, Diyar Ismail, Hayan Amer, Hussain Alabbar, Jasmin Büning, Lilli Gehrke, Marit Schweflinghaus, Milena Michalak, Mohammad Dehaqan, Piet Meussling, Rami Al Telawi, Sifatullah Ashori
Regie/Spielleitung: Sibel Polat und Manuel Moser
Ausstattung: Maurice Angrés
Musik: Ahmet Bektas
Produktionsleitung: Katja Winke

Eine Produktion des Ensembles Familie Rangarang von c.t.201 in Koproduktion mit der Musikschule Bochum und der Flüchtlingshilfe Weitmar.
Gefördert durch Interkultur Ruhr.

W.H.A.M. – Weißer Heterosexueller Alter Mann

„W.H.A.M.“ ist ein medial präsenter Begriff, der kontrovers diskutiert wird. Einerseits gebraucht als ein legitimer kritischer Sammelbegriff, der bestehende patriarchal geprägte Machtstrukturen in Frage stellt, andererseits für viele eine als Bedrohung wahrgenommene und verallgemeinernde Zuordnung.

Wir fragen uns, warum dieser Begriff so präsent ist und wie wir selbst dazu stehen. Was bedeutet Macht? Wer hat Macht und warum?

Zehn nichtweiße, und/oder nichtheterosexuelle, und/oder nichtalte und/oder nichtmännliche Mitglieder unserer Gesellschaft (jeweils eines der Merkmale reicht, um in Frage zu kommen) kreieren, erfinden, schreiben jeweils einen Teil eines Theaterabends. Sie alle erhalten die Aufgabe, sich mit dem ‚heterosexuellen, weißen, alten Mann‘ auseinander zusetzen, ihn zu definieren, zu beschreiben, anzugreifen oder zu verteidigen. So entstehen zehn Theatertexte in unterschiedlicher Form, die gemeinsam einen vielteiligen Abend über Macht und Machtlosigkeit, Sichtbarkeit und Unsichtbarmachung, Strukturen und ihre (oft nur) scheinbare Auflösung auf der Bühne bilden.

mit: Dorothea Förtsch und Sibel Polat
Inszenierung: Tim Mrosek
Text: Diverse Autor*innen
Licht und Technik: Tommy Vella
Produktionsleitung: Katja Winke
Produktionsassistenz: Hannah Lorenz

Eine Produktion von c.t.201 in Koproduktion mit der studiobühneköln
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

FREI // SEIN
Uraufführung

Absolute Freiheit – ist das erstrebenswert? Wo wird unsere persönliche Freiheit eingeschränkt: durch Gesetze, durch die Freiheit unserer Mitmenschen, durch mangelnde Mittel oder durch unseren sozialen Background? Wo und wie schränken wir die Freiheit anderer ein? Und gehört diese Einschränkung zu einem sozialen Miteinander nun mal dazu?

Drei Spielerinnen untersuchen ihre Freiheitsdefnitionen. In kleiner und größer werdenden Räumen werden sie zu Spielfguren, die von den Zuschauer*innen gesteuert ihren Einflussbereich vergrößern oder verkleinern. Ein Spiel um Macht und Freiheit entfaltet sich, in dem das Publikum immer wieder neu entscheidet, ob die Handlungen auf und vor der Bühne Freiheit einschränken oder neue Räume eröffnen. Die Performer*innen kämpfen mit Worten und vollem Körpereinsatz um die Freiheit ihres Spiels und geben den Zuschauer*innen die Möglichkeit, ihre Freiheit auszuleben. Wer gewinnt und wer fliegt raus?

Wir stellen Systeme in Frage: Das System der parlamentarischen Demokratie genauso wie das System des subventionierten Intendantentheaters. Wir hinterfragen Strukturen und arbeiten uns an ihnen ab, um am Ende einen Moment absoluter Freiheit zu erleben. Gemeinsam mit unseren Zuschauer*innen. Vor und auf der Bühne. Nackt und angezogen. Laut und leise. Hauptsache frei.

mit: Kübra Sekin, Charis Nass, Nadja Duesterberg
Regie: Miriam Michel
Produktionsleitung: Katja Winke
Musik: Öğünç Kardelen
Ausstattung: Maurice Dominic Angrés
Licht/Technik: Peter Behle, Jan Wiesbrock
Assistenz: Deborah Krönung

c.t.201 in Kooperation mit dorisdean

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

WERTEmitbürger*innen

Es scheint so, dass jemand per se mehr wert ist, wenn er oder sie in Deutschland geboren wurde? Ist das wirklich so? Und was sind die vielbeschworenen Werte, die dahinter stehen überhaupt? Sind Afghanen nicht genauso fleißig wie Deutsche? Sind Syrer nicht genauso pünktlich wie Russen? Sind Fleiß und Pünktlichkeit überhaupt Werte? Und wer redet eigentlich noch über Menschlichkeit? WERTEmitbürger*innen ist ein Stück mit alten und neuen Deutschen, über das alte und das neue Deutschland. Über unsere Werte aber vielmehr über unsere Gemeinsamkeiten. Und über die Frage, wie wir unser Land und unsere Gesellschaft gemeinsam bestimmen und weiterentwickeln. Es geht um uns! Um uns alle! Und wir sind nicht mehr leise!

mit: Rami Al Telawi, Hayan Amer, Jasmin Büning, Mohammad Dehaqan, Aras Faraj, Diyar Ismail, Ahmad Jaber, Milena Michalak, Abulrahman Salah, Alireza Sarwari, Ali Yousef, Samim Zamani
Konzept und Regie: Manuel Moser
Spielleitung: Sibel Polat
Ausstattung: Maurice Dominic Angrés
Dramaturgie: Katja Winke
Assistenz: Hannah Lorenz

Eine Produktion des Ensembles Familie Rangarang von c.t.201 Freies Theater Köln in Koproduktion mit theaterkohlenpott Herne, dem COMEDIA Theater Köln und der Flüchtlingshilfe Weitmar. Gefördert durch Interkultur Ruhr

Values // Värde // Werte

Unsere Werte werden angegriffen und wir müssen sie verteidigen.

So heißt es zumindest. Momentan vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht über die Bedeutung unserer Werte sprechen, streiten oder diskutieren. Aber was sind das für Werte, die uns angeblich so viel bedeuten?

Drei Spieler*innen treten an, um Antworten zu finden. Auf der Suche nach gemeinsamen und unterschiedlichen Werten befragen sie sich und die Zuschauer*innen, untersuchen Individuum und Gesellschaft, überprüfen existierende und konstruierte Systeme. Sie erschaffen Räume und füllen sie mit Werten, sie konstruieren und dekonstruieren Bilder und Vorstellungen, wie etwas oder jemand zu sein und zu leben hat. Mit den Mitteln des Tanzes und der Sprache konfrontieren sie die Zuschauer*innen mit der scheinbaren Unmöglichkeit auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Sie schaffen Interpretationsräume und Assoziationsketten und geben den Zuschauer*innen die Möglichkeit sich ein ganz eigenes Bild zu machen. Was bleibt ist die Erkenntnis: Jeder sieht Werte anders, jeder sieht andere Werte.

mit: Jennifer Ewert, Sibel Polat, Öğünç Kardelen
Regie: Manuel Moser
Choreographie: Julia Kraus Dybeck
Bühne und Kostüme: Maurice Dominic Angrés
Musik: Öğünç Kardelen
Theaterpädagogik: Bahar Abnar

Künstlerische Mitarbeit: Hannah Lorenz
Dramaturgie: Katja Winke

BEING PEER GYNT

Wir sind da!

Wer bin ich eigentlich? Was ist mein Platz in der Gesellschaft? Warum und wie beurteilen mich andere? Bin ich alles? Bin ich nichts? Und wer definiert und bestimmt das eigentlich?

15 junge Menschen untersuchen Peer Gynt. Sie leben seine Fantasien, imitieren seine Prahlereien, sezieren seine Persönlichkeit und hinterfragen parallel ihre ganz eigene Rolle in der heutigen Gesellschaft.

In der Beschäftigung mit Peer, der seinem problematischen und schwierigen Leben entflieht und eine perfekte Fantasiewelt erschafft, sowie im Abgleich mit der eigenen Realität entsteht ein Abend voller Fantasie, Bewegung und Musik.
Wir sind jung! Wir sind stark! Wir sind Peer Gynt!

mit: Rami Al Telawi, Hayan Amer, Sifatullah Ashori, Mohammad Barho, Jasmin Büning, Mohammad Dehaqan, Aras Faraj, Neslihan Kanbur, Ina Marie Leukel, Milena Michalak, Amir Safare, Abulrahman Salah, Alireza Sawari, Aynur Terzi, Ali Yousef
Konzept und Regie: Manuel Moser
Spielleitung: Manuel Moser, Harun Çiftçi, Sibel Polat
Dramaturgie: Gabriele Kloke
Produktionsleitung: Katja Winke
Technik: Milan Piacenza
Künstlerische Produktionsassistenz: Nils Claßen

Eine Produktion des Ensembles Familie Rangarang, produziert von c.t.201 in Kooperation mit Flüchtlingshilfe Weitmar, ZECHE 1 Bochum, theaterkohlenpott Herne sowie dem COMEDIA THEATER Köln.
Mit freundlicher Unterstützung von INTERKULTUR RUHR und Lions Hilfswerk Bochum e.V.

FEIEREI // #wasistwaswert

25 Jahre c.t.201
10 Abende...

Ab dem 20.09.2017 monatlich an der studiobühneköln

Wir werden 25! Und wir feiern dort, wo wir uns am besten auskennen: auf der Bühne! Jeden Monat kreiert ein oder mehrere Mitglieder von c.t.201 gemeinsam mit Kölner Künstler*innen oder Gruppen einen einzigartigen Abend. Kommt vorbei und verpasst nicht diese einzigartigen Kunstwerke!

20.09.2017 FEIEREI 1 // c.t.201 meets the Scene
c.t.201 eröffnet die Reihe, stellt sich vor und lädt die Kölner Theaterszene auf ein Bier ein. 'Performatives Biertrinken, Essen, Gespräche und Geschichten.'

25.10.2017 FEIEREI 2 // c.t.201 meets IRONIE UND PRAXIS
Manuel Moser belebt mit Tim Mrosek das Sofa der 70er//80er Show wieder. Sie planen die 00//10er Show und laden zum Talk auf die Showcouch (auf der bereits Gregor Gysi saß) wiederum sehr interessante Gäste. 'Theatraler Polittalk kombiniert mit selbstgedichteten, linksradikalen Strassenkampfliedern.'

25.11.2017 FEIEREI 3 // c.t.201 meets Neslihan Kanbur
Öğünç Kardelen, der Haus- und Hofmusiker von c.t.201, Frontmann von KENT CODA und gefragter Theatermusiker, lädt die türkische Performerin Neslihan Kanbur ein. 'Poesie, Musik und Geschichten mit einem der besten Entertainer Kölns'


22.12.2017 FEIEREI 4 // c.t.201 meets WEIHNACHTEN
Wir singen mit Euch unsere Lieblingslieder... bestimmt sind auch die Weihnachtsklassiker dabei! 'Gemeinsames Singen mit c.t.201. Besser kann man sich nicht auf Weihnachten einstimmen.'

06.01.2018 FEIEREI 5 // c.t.201 meets AVALON Film
Avalon Film präsentiert mit Tali Barde, Katja Winke und Gästen eine Lesung des neuesten Drehbuchs, das momentan noch geheim ist, aber bald in aller Munde sein wird. 'Rotwein, gedämpftes Licht und eine gute Geschichte.'

21.02.2018 FEIEREI 6 // c.t.201 meets ANALOG und Till Beckmann
Jennifer Ewert, Schauspielerin unter anderem bei c.t.201 lädt nicht nur die expressivste und spannendste Kölner Performancegruppe, sondern auch Till Beckmann, Schauspieler, Autor und Alleskönner, ein. 'Dieser Abend wird der Abriss. Don't miss.'

23.03.2018 FEIEREI 7 // c.t.201 meets LESESPIELE
Jahrelang produzierte c.t.201 unter der Leitung der Dramaturgin Gabriele Fischer Lesespiele, die ihresgleichen suchen. Kein Thema und kein Stoff wurden ausgelassen. Star Trek, Karl May, die wilden Fünfziger. Was kann da noch kommen? 'Wer sich fragt was Schiller mit Star Trek und Wagner mit Karl May zu tun haben, wird an diesem Abend seine reinste Freude haben!'

11.04.2018 FEIEREI 8 // c.t.201 meets subbotnik
Nadja Düsterberg erschafft mit Oleg Zhukov ein Kunstwerk für einen Abend. Keiner weiß was kommt, aber alle freuen sich schon drauf. 'Wundertüte mit Begeisterungsgarantie.'

08.5.2018 FEIEREI 9 // c.t.201 meets TRIPLETRIPS
Victoria Wiese tanzt mit Nikos Konstantakis und Markus Tomczyk ihren Namen. Vielleicht auch die aktuellen Terrorwarnungen. Vielleicht auch gar nichts und sie machen irgendwas anderes. Auf jeden Fall wird es toll. 'Glamourfaktor 1000, nicht verpassen!’

Presse

*NEUE TERMINE*

Sonntag, 10. Dezember 2017, 15.00 und 17.30 Uhr
Montag, 11. Dezember 2017, 11.00 Uhr
Dienstag, 12. Dezember 2017, 10.30 und 19.00 Uhr
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 10.30 Uhr

COMEDIA Theater Köln
Vondelstr. 4-8 // 50677 Köln


www.comedia-koeln.de

Krabat

mit: Julia Hoffstaedter, Marius Bechen, Peter S. Herff
Regie: Carina Eberle
Dramaturgie: Manuel Moser und Katja Winke
Ausstattung: Dorothea Mines
Musik: Öğünç Kardelen
Regieassistenz: Hannah Lorenz

eine Koproduktion von c.t.201 und COMEDIA Theater Köln

“... man kann sich gut vorstellen, dass auch eine Besprechung im Schulunterricht enorm fruchtbar sein wird. Für den erwachsenen Zuschauer ist dank der Spielfreude der Darsteller Ju.... gute Unterhaltung geboten.” (Kölnische Rundschau)

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*Neue Termine*

6. - 10. Dezember 2016, 20h

Angst - oder wie Walter zum Attentäter wurde

mit: Nadja Duesterberg, Jennifer Ewert, Sefa Küskü, Gerhard Roiß
Inszenierung: Manuel Moser
Dramaturgie: Katja Winke
Ausstattung: Maurice Angrés

eine Koproduktion von c.t.201 und studiobühneköln

“Großartige Inszenierung (...) absolut präzise agierender Chor (...) vier starke Hauptdarsteller (...) Auf dem schmalen Grat von Ironie und Schuldzuweisung hält Manuel Moser perfekt die Balance.” (Kölnische Rundschau)

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*c.t.201 Lesespiel*

15. Dezember 2016, 19.30 Uhr

Ich verkünde große Freude

Old Shatterhand feiert Weihnachten

mit: Gabriele Maria Fischer, Barbara Gescher, Heidrun Grote, Hans Heller, Frank Kuebart, Tomasso Tessitori und Christina Vayhinger

»Ich verkünde große Freude, / die Euch widerfahren ist« – so beginnt Karl May sein großes Weihnachtsgedicht, das sich als roter Faden durch seinen Roman »Weihnacht« zieht. Hier feiert der Erzähler zunächst im Erzgebirge und später im Wilden Westen als Old Shatterhand Weihnachten – und Winnetou beschert Nuggets… Aber auch im Orient wird Weihnachten gefeiert: In Ardistan rufen Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar gar eine Weihnachtsbaumschmuck-Manufaktur ins Leben. Weihnachten war nicht nur für seinen Helden, sondern auch für Karl May selbst immer ein ganz besonderer Zeitpunkt: Viele Katastrophen im Leben Karl Mays geschahen immer Weihnachten. Und doch feiert kaum ein Autor in seinem Werk so gern und schillernd das Christfest.

[aɪ] [slæm]

Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2016

Wir müssen reden. Dringend. Über uns. Uns Deutsche. Und warum wir auf einmal wieder das Gefühl haben, wir müssten uns bekennen. Zum Islam. Zum Christentum. Zum Deutschsein. Zum Nichtdeutschsein.“

Termine:

19., 20., 21., 22. und 23. Mai 2017, 20h

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